Unternehmen / Ausland

Tadashi Yanai: Vom faulen Twen zum Milliardär

Der Uniqlo-Gründer will mit Roger Federer das Wachstum ankurbeln.

Martin Fritz, Tokio

«Ohne Wachstum hat ein Unternehmen keine Existenzberechtigung.» So lautet das Credo von Tadashi Yanai. Er ist der reichste Japaner sowie Gründer, Aktionär und Chef von Fast Retailing. Der 69-jährige Unternehmer will den Umsatz der Textilgruppe von zuletzt 17 Mrd. Fr. auf 27 Mrd. Fr. im Jahr 2020 steigern. Helfen soll dabei Roger Federer, denn 84% der Einnahmen der Gruppe stammen derzeit von der Marke Uniqlo, die den Tennisstar seit dieser Woche ausrüstet.

Uniqlos Expansion schreitet kontinuierlich voran. Demnächst öffnen Filialen in Stockholm, Amsterdam und Manila, 2019 etwa in Kopenhagen und Indien. Für die Schweiz gibt es aktuell keine Pläne, wie ein Sprecher der FuW sagte. Uniqlo («Unique Clothing») verkauft Basistextilien von Unterwäsche über Jeans bis zum Anorak zu günstigen Preisen. «Die Uniqlo-Revolution besteht darin, dass Arme und Reiche diese Kleidung tragen», meint der Berater Kensuke Kojima und Autor des Buches «Das Uniqlo-Syndrom».

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