Märkte / Makro

Tagebuch Eurokrise – Juli

«Die EZB steht im Rahmen ihres Mandats bereit, alles zum Erhalt des Euros zu tun, und glauben Sie mir, es wird genug sein», sagt EZB-Chef Mario Draghi im Juli und weckt damit die Hoffnungen Märkte.

Tina Haldner und Michael Griesdorf

Dienstag, 31. Juli 2012

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone bleibt im Juni wie bereits im Vormonat bei 11,2%. Besonders unter der Eurokrise leiden weiterhin die Spanier (24,6%) und die Griechen (22,5%). Die beiden Länder weisen nach wie vor die höchste Arbeitslosigkeit auf. Die Jugendarbeitslosigkeit der beiden Staaten liegt zudem über 50%. In Italien hat die Arbeitslosenquote ferner unerwartet stark um 0,7 Prozentpunkte auf 10,8% zugenommen. In Deutschland hingegen bleibt sie auf einem für das Land geringen Niveau von 6,8%. Jedoch wächst auch hier das Risiko, dass sich das Wirtschaftswachstum verlangsamen wird und die Arbeitslosigkeit deshalb wieder leicht zunehmen könnte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?