Unternehmen / Industrie

Talfahrt der Logistik erreicht Boden

Statt für Freifall sprechen die Zahlen der europäischen Logistikbranche für Stabilisierung und Erholung. Kühne + Nagel ist in der Favoritenrolle.

Linus Löhlein

Logistiker befürchteten zu Beginn der Pandemie das Schlimmste. Der sich jetzt abzeichnende Trend ist bloss schlecht. Das wiederum ist gut. Zu Beginn des Lockdowns kündigten heruntergelassene Schlagbäume massive Störungen weltweiter Lieferketten an. Einbrüche von zirka 50% im Luftfrachtvolumen und ungefähr 30% im Seefrachtvolumen schienen unausweichlich.

Nun könnten Logistikunternehmen wie Kühne + Nagel, Deutsche Post und DSV, zu der auch Panalpina gehört, mit einem branchenweiten Einbruch von 30% in der Luft- und 20% Minus in der Seefracht den Sturm überstanden haben. Neuere Daten legen nahe, dass der Absturz der Logistikbranche seine Talsohle erreicht hat, schreibt das Wertschriftenhaus Bernstein. Dennoch werden sich die Auswirkungen der Coronakrise in den Halbjahreszahlen niederschlagen, die Kühne + Nagel am Dienstag und DSV wie auch Deutsche Post in zwei Wochen ver­öffentlichen werden.  Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.