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Märkte / Makro

«Tapern» ist leichter gesagt als getan

Notenbanken denken darüber nach, ihre überladenen Bilanzen zu verkürzen. Die USA könnten 2018 damit beginnen. Aber Wertpapiere zu verkaufen, bleibt tabu.

Notenbanker in den USA denken darüber nach, die Bilanz des Federal Reserve System (Fed) zu kürzen. Lael Brainard, Mitglied im Fed-Direktorium, spricht bereits vom zweiten Instrument neben Leitzinsstraffungen, um den Grad der geldpolitischen Lockerung zurückzufahren. Indem Notenbanken die Wertschriften abstossen, die sie in der Vergangenheit gekauft hatten, bringen sie die Marktzinsen zum Steigen.

Aber so einfach, wie es auf dem Papier scheint, dürfte das in der Praxis nicht ablaufen. Denn das Volumen an Wertpapieren in den Bilanzen der wichtigsten Zentralbanken ist enorm. Es gibt keinen Präzedenzfall einer Bilanzverkürzung, an dem man sich orientieren kann.

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