Unternehmen / Gesundheit

Tecan fasst substanzielle Akquisitionen ins Auge

Analyse | Der Laborausrüster bekräftigt am Investorentag die Prognose 2019. Die Pipeline von Übernahmekandidaten sei gut gefüllt.

Der erst zweite Investorentag von Tecan nach 2014 war von einem positiven Grundton geprägt. Nicht ohne Grund: Im Vergleich zu damals steht der Ausrüster medizinischer Labors deutlich robuster da.

Nach einer längeren Umsatzstagnation, Ertragsproblemen und einem Managementwechsel waren vor fünf Jahren vor allem strukturelle Verbesserungen in Forschung, Produktion und Verkauf gefragt. Heute kann sich Tecan der Offensive widmen.

Die Erholung in Umsatz und operativer Marge seither ist eindrücklich. Der Umsatz nahm 53% auf 594 Mio. Fr. zu, der Betriebsgewinn Ebitda 69% auf 110 Mio. Fr. Etwa zwei Drittel davon stammten aus organischem Wachstum, den Rest trugen fünf Akquisitionen bei. Die beiden bedeutendsten waren SPEware (Proteinanalyse) 2016 und NuGen (Gensequenzierung) 2018 zum Preis von 40 bzw. 44 Mio. Fr.

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