Unternehmen / Gesundheit

Tecan nimmt sich viel vor

Der Laborausrüster will effizienter und wachstumsstärker werden. Verspätungen wie bei den letzten Entwicklungsprojekten sollen nicht mehr vorkommen.

Kulturelle Wechsel sind zeitaufwändig. David Martyr, der neue Chef des Laborautomatisierungsspezialisten Tecan, bat an seinem ersten Investorentag um Geduld. Tecan müsse erst den Innovationsmotor im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Verkauf eigener Automatisierungslösungen für Kunden aus der Life-Sciences-Branche, «flicken».

Der neue Spartenverantwortliche Stefan Träger, den Martyr bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Diagnostiktochter Leica Microsystems des US-Mischkonzerns Danaher, kennengelernt und per Anfang Juli zu Tecan geholt hat, pflichtete seinem Chef bei. Tecan habe sich bisher darauf konzentriert, in Big-Bang-Manier grosse Lancierungen auf einen Schlag vorzubereiten. Neu will das Unternehmen Neuheiten schrittweise einführen, um grössere Verzögerungen wie bei dem um rund zwei Jahre verspäteten neuen Paradeprodukt Myrius zu vermeiden.

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