Für Temenos waren Quartalsberichte bisher eine einfache Übung: die Markterwartungen übertreffen, im wichtigen Umsatz mit Softwarelizenzen wie auch in der Profitabilität. Das trieb die Aktien jeweils zu immer neuen Höhenflügen. Dieser Automatismus funktionierte bisher gut und machte Temenos am Schweizer Aktienmarkt in den letzten Jahren zur Wachstumsstory schlechthin – und zum Liebling vieler Investoren.

Umso schockierter reagierten die Anleger, als das Softwarehaus im letzten, dritten Quartal die Umsatzerwartungen verfehlte – so etwas war seit Januar 2015 nicht mehr passiert. Innerhalb weniger Handelstage sackten die Temenos-Papiere um ein Drittel ab, von 176.90 auf 133.60 Fr. 3 Mrd. Fr. Börsenwert lösten sich in Luft auf. Seither haben sich die Valoren etwas erholt, doch ein Nachgeschmack bleibt. Hat die Temenos-Story Risse? Spüren auch die Genfer Banken-IT-Spezialisten entgegen ihren Behauptungen den Zyklus?

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