Unternehmen / Schweiz

Temenos-CFO: «Wir müssen verstehen, was passiert ist»

Analyse | Eine Reihe Aufträge in der Region Asien-Pazifik konnte der Bankensoftwareanbieter nicht wie erhofft abschliessen. Das Management ist selbst überrascht und sucht die Gründe. Die Aktien verlieren zeitweise fast 20%.

Da ist Vertrauen beschädigt worden. Nach der überraschenden Vorlage schwacher vorläufiger Eckdaten für 2014 sind die Valoren des Genfer Bankensoftwarehauses Temenos am Dienstag bis zum Nachmittag zeitweise rund ein Fünftel eingebrochen. Auch wenn die Wachstumsaussichten der Gruppe insgesamt intakt sein dürften, müssen sich Investoren mit Geduld wappnen, denn es fehlt an Klarheit.

«Auf die Region Asien-Pazifik beschränkt»

Das Ziel für den Lizenzerlös wurde verfehlt: Statt 151 bis 158 Mio. $ (Non-IFRS) waren es nur 136 bis 143 Mio. $. Als Grund gibt Temenos an, dass im vierten Quartal eine Reihe von Abschlüssen im Raum Asien-Pazifik entgegen den Erwartungen nicht zustande gekommen sei. Offenbar ist das Management selbst davon überrascht worden, wie Finanzchef Max Chuard gegenüber «Finanz und Wirtschaft» sagte. «Das Problem ist auf die Region beschränkt», so Chuard, «wir haben heute aber die Visibilität dazu noch nicht, wir müssen noch genau verstehen, was passiert ist.»

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