Unternehmen / Schweiz

Temenos hat das Gröbste überstanden

Analyse | Die Pandemie wirft den Bankensoftwarespezialisten auch im zweiten Quartal zurück. Jetzt ist Aufholen angesagt. Die Aktien verlieren.

Es hätte schlimmer kommen können, viel schlimmer. Nachdem im Startquartal der Verkauf von Bankensoftwarelizenzen, das Hauptgeschäft von Temenos, um fast die Hälfte implodiert war, waren für das Folgequartal noch grössere Schäden zu befürchten.

Schliesslich erreichte die Pandemie ihren Höhepunkt vielerorts erst im April und Mai. Doch das Genfer Softwarehaus erweist sich als widerstandsfähig. Zwar wurde im zweiten Quartal fast ein Viertel weniger Lizenzen abgesetzt, der Konzernumsatz ging aber lediglich 9% auf 216 Mio. $ zurück.

Dank Sparmassnahmen und der Auflösung von Rückstellungen hielt sich das Betriebsergebnis (Ebit, Non-IFRS) mit 67 Mio. $ auf gutem Niveau – die entsprechende Marge von 31,2% übertraf gar das Vorjahr (30,9%). Auch der operative Cashflow blieb stark und verbesserte sich um ein Fünftel, was aber auch einer Lizenzvereinbarung mit dem indischen IT-Riesen HCL geschuldet war.

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