Unternehmen / Technologie

Temenos stürzen ab

Analyse | Der Bankensoftwarespezialist verpasst die Umsatzerwartungen. Die Aktien tauchen, bleiben aber teuer.

Das für seine Wachstumsdynamik bekannte Softwarehaus Temenos hat im dritten Quartal die Umsatzerwartungen verfehlt. Das hat Seltenheitswert, denn das ist seit vier Jahren nicht mehr vorgekommen. Die Verfehlung hat die Anleger aufgeschreckt. Am Donnerstag entluden sie massenweise Temenos-Papiere. Der Aktienkurs sackte rund 20% ab.

Von der schwächeren Umsatzentwicklung auf eine neue Wachstumsschwäche zu schliessen, wäre indes verfrüht. Temenos’ Wachstumsmotor brummt, der Umsatz mit Softwarelizenzen – die wichtigste Grösse zur Messung der organischen Wachstums – vergrösserte sich in der Periode 15%, aufs Jahr gesehen um ein Fünftel, das zu konstanten Wechselkursen. Doch die Aktien sind sehr hoch bewertet, und sie hatten seit Jahresbeginn 50% gewonnen.

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