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Tesla hat auch einen Vornamen

Nikola ist ein neuer Börsenliebling von Wallstreet. Der Hersteller von Elektrolastwagen will in den Spuren von Tesla fahren. Anleger sollten vorsichtig sein.

Null Umsatz, auf Jahre hinaus rote Zahlen, erst rund zweihundertfünfzig Angestellte, dafür grosse Ambitionen und eine Börsenkapitalisierung von 24 Mrd. $. Was sich wie ein junges Biotech-Unternehmen mit grandiosen Forschungsergebnissen ausnimmt oder wie ein geniales Tech-Start-up, ist in Tat und Wahrheit ein Lastwagenhersteller. Kein normaler allerdings, das verrät allein schon der Name: Nikola, wie in Nikola Tesla.

Die Gedankenverbindung zu Tesla – dem Unternehmen, nicht dem Elektrotechniker – ist gewollt. Wie Tesla setzt die 2014 von Trevor Milton gegründete und 2018 von Salt Lake City (Utah) nach Phoenix (Arizona) umgesiedelte Gesellschaft auf Elektromobilität. Und wie Tesla will sie, von allem Alther­gebrachten befreit, den Etablierten das Fürchten lehren. Für die Aktien ist die Assoziation zu Tesla allerdings auch ein Nachteil – sie sind teuer.

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