Nun rennen sie wieder über den grünen Rasen, sie schiessen, flanken und grätschen, was das Zeug hält. Europas beste Fussballer kämpfen an der um ein Jahr verschobenen Euro 2020 um Ruhm, Ehre – und Geld. Fast die gesamte Crème de la crème der europäischen Spitzenfussballer ist mit dabei. Mindestens einen grossen Abwesenden gib es: das «Sturmwunderkind» Erling Haaland – er hat mit Norwegen die Qualifikation verpasst. Der erst Zwanzigjährige ist in der vom Beratungsbüro KPMG ermittelten Football Benchmark der derzeit zweitteuerste Fussballer, mit einem Marktwert von 131 Mio. €. Einsam an der Spitze steht der pfeilschnelle französische Stürmer Kylian Mbappé mit 189 Mio. €. Hinter ihm folgt an der Euro der Engländer Harry Kane mit 127 Mio. €. In der Top-Elf befinden sich nicht weniger als vier Engländer. Auf der «Ersatzbank» nehmen zwei Portugiesen und ein Deutscher Platz. Neben der Dominanz der Engländer fällt diejenige der Stürmer auf. Verteidiger und Torhüter sucht man an der Spitze vergebens. Der teuerste an der Euro spielende Goalie ist der Belgier Thibaut Courtois, mit 80 Mio. € Marktwert auf Rang 26. Die Schweizer bleiben weit zurück. Auf dem Portal Transfermarkt.de stehen Manuel Akanji und Denis Zakaria mit je 30 Mio. € zu Buche. Sie müssen auf der Tribüne Platz nehmen – wenn das nur kein schlechtes Omen ist für die Schweizer Nationalmannschaft.