Märkte / Rohstoffe

Preishausse in Sojabohnen

Der hohe Anstieg von Sojabohnen weckt Erinnerungen an die Nahrungsmittelkrise vor fünf Jahren, als die Nachfrage nach Methanol die Agrarpreise in die Höhe trieb. Noch ist die Preishausse auf Soja beschränkt.

Die Preise für Sojabohnen sind seit Anfang Jahr um 30% auf fast 15 $ pro Scheffel (27 kg) geklettert und notieren nahe den Rekordwerten von 2007 / 2008. Der Preisanstieg ist auf eine steigende Nachfrage bei gleichzeitig geringerem Angebot zurückzuführen.

Magere Ernte in Südamerika   

Die Trockenperiode in Südamerika hat das weltweite Angebot verringert. Südamerika macht 55% an den weltweiten Exporten aus. Zudem haben die US-Farmer, die 40% zum globalen Sojaexport beisteuern, die Ackerfläche für Mais zulasten von Sojabohnen erhöht. Ausserdem steigt Chinas Nachfrage weiter – Sojabohnen gehören zu den wichtigsten Agrarimportgütern Chinas –, trotz schwächerem Wirtschaftswachstum.

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