Märkte / Makro

Thailand sperrt sich gegen die Aufwertung des Bahts

Trotz einer sich abschwächenden Konjunktur setzt sich der Kapitalzufluss fort. Die thailändische Notenbank hat eine Reihe von Gegenmassnahmen ergriffen.

Die in hohem Mass von Exporten und dem Fremdenverkehr abhängige Volkswirtschaft Thailands spürt zunehmend die Folgen der starken Landeswährung. Der Baht hat seit Anfang Jahr zum Dollar fast 6% gewonnen und damit alle anderen asiatischen Währungen deutlich übertroffen. Der chinesische Yuan, das Zahlungsmittel des grössten Handelspartners Thailands, hat im selben Zeitraum zum Greenback sogar leicht verloren.

Gerade mit Bezug auf den starken Baht und den drohenden Verlust an Wettbewerbsfähigkeit hat der Internationale Währungsfonds Anfang Monat seine Wachstumsprognose für die thailändische Wirtschaft für 2019 von 4,1 auf 3,4% gesenkt. Damit dürfte sie ungefähr nur halb so schnell wachsen wie die Mehrheit der fernöstlichen Schwellenländer.

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