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Thailands Regierung kündigt Wahlen an

Die thailändische Militärregierung will nun doch zum ersten Mal seit fünf Jahren Wahlen durchführen. Der Premierminister ist trotz brummender Wirtschaft unbeliebt.

Er hat sich hohe Ziele gesetzt. Nach seiner einem Militärputsch folgenden Machtübernahme versprach Prayut Chan-o-cha vor fünf Jahren nicht nur, dass er dem seit langem von politischen Unruhen geschüttelten Thailand Normalität zurückbringen, sondern dass er «alle Bürger glücklich machen» wolle.

Tatsächlich hat es der seit 2014 amtierende Premierminister mit massiven Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten geschafft, dass Thailand nach tumultuösen Jahren in eine Phase der Ruhe eingetreten ist. Zumindest war in den letzten fünf Jahren nichts von den Massendemonstrationen zu sehen, die vor 2014 wiederholt Teile der Wirtschaft lahmgelegt hatten.

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