Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Wef 2018
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Theresa May will Bitcoin «ernsthaft» beobachten

Die britische Premierministerin hat sich am Wef kritisch zu den inzwischen weit über tausend Digitalwährungen geäussert.

(AWP) Die britische Premierministerin Theresa May sieht in der Kryptowährung Bitcoin ein beachtenswertes Problem. Grossbritannien und andere Länder sollten die Risiken «sehr ernsthaft» beobachten, sagte May am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber dem US-Sender Bloomberg TV.

Kryptowährungen könnten von Kriminellen genutzt werden. Insbesondere in den Bereichen Terrorismus und Kinderpornographie müssten sich Technologiefirmen auf ihre soziale Verantwortung besinnen.

Der Bitcoin ist die älteste und bekannteste von inzwischen weit über 1000 Digitalwährungen. Im vergangenen Jahr haben viele von ihnen massiv an Wert gewonnen; der Bitcoin-Kurs etwa stieg von weniger als 1000 $ bis auf fast 20 000 $.

Vor wenigen Wochen wurde die Rekordjagd jedoch beendet, weil Forderungen nach einer stärkeren Regulierung lauter wurden. Besonders restriktiv gehen bereits die bisherigen Bitcoin-Hochburgen China und Südkorea vor – und auch in Europa sprechen sich immer mehr Notenbanker und Politiker für eine Regulierung von Kryptowährungen aus.

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