Unternehmen / Industrie

Thomas Hasler: Team-Spirit im Zentrum

Als designierter Chef des Bauzulieferers Sika muss Thomas Hasler die Erfolgsgeschichte des Konzerns fortschreiben.

Er tritt in grosse Fussstapfen: Am 1. Mai übernimmt Thomas Hasler neu das Amt des Konzernchefs von Sika. Sein Vorgänger Paul Schuler tritt nach vier sehr erfolgreichen Jahren, der Gewinn hat sich in dieser Zeit fast 50% gesteigert, an der operativen Spitze des Bauzulieferers in den Ruhestand bzw. er wird an der GV zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Schuler wie auch sein Vorgänger Jan Jenisch hatten Sika auf Wachstum getrimmt.

Hasler ist sich sehr wohl bewusst, dass die Latte für ihn hoch liegt, er wird an seinen Vorgängern gemessen werden. Das ­allerdings schreckt ihn nicht. Er geht wohl mit Respekt an die Aufgabe heran, freut sich aber auf die «grossartige Herausforderung», den Konzern operativ zu führen.

Anfang als Forscher

Er kennt das Unternehmen bestens: Hasler hat seine gesamte berufliche Karriere bei Sika absolviert. Diese Kenntnis des Konzerns erachtet er als zentral, nur so ist es möglich, das Potenzial von Sika voll auszuschöpfen. Sika setzt seit zwanzig Jahren auf internes Führungspersonal. Ende der Neunzigerjahre war der letzte Versuch mit einem CEO, der von aussen kam, gescheitert. Sika hat die Lehren gezogen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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