Märkte / Devisen

«Tiefere Negativzinsen wären der falsche Weg»

Hans Redeker, Chef-Devisenstratege von Morgan Stanley, sagt, weshalb die Schweizerische Nationalbank auf Schützenhilfe aus den USA hoffen soll.

Auch wenn Hans Redeker sich seit Jahrzehnten um Währungen kümmert, gibt es auch heute noch Konstellationen, die ihn faszinieren. Aus seiner Sicht am Spannendsten ist derzeit nicht etwa der wiedererstarkte Franken oder der schwächelnde Renminbi – sondern die anhaltende Hausse des Dollars.

Im Gespräch versucht der Chef-Devisenstratege von Morgan Stanley akribisch darzulegen, wie die US-Fiskalpolitik global zu deflationären Tendenzen geführt hat. Aber auch zur Zukunft des Frankens und der Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank hat er eine klare Meinung.

Herr Redeker, der Franken ist zum Euro deutlich stärker geworden. Droht der Schweiz ein Wechselkurs von 1:1?
Nein, diese Annahme halte ich für masslos übertrieben.

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