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TKB will wieder SNB-Aktionärin werden

Nachdem die Thurgauer Kantonalbank im Jahr 2017 ihre Titel verkauft hatte, plant sie die Rückkehr in den Kreis der Nationalbank-Aktionäre.

(AWP) Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) plant die Rückkehr in den Kreis der SNB-Aktionäre. Nachdem die TKB im Jahr 2017 ihre 450 Aktien der Schweizerischen Nationalbank verkauft hatte, wolle sie «in nächster Zeit» wieder Titel der Notenbank erwerben, bestätigte eine Sprecherin der Kantonalbank am Freitag einen Artikel der «Handelszeitung».

Bekannt wurden die Absichten der TKB aufgrund der Antwort der Thurgauer Regierung auf eine Anfrage von SVP-Kantonsrat Urs Martin. Dieser hatte nach dem SNB-Ausstieg interveniert. «Die Thurgauer Kantonalbank hat die Situation neu beurteilt und beschlossen, in nächster Zeit wieder Aktien der SNB (SNBN 5860 2.63%) zu erwerben», lautete die Antwort der Regierung. Der Entscheid sei aus «rein ideellen Überlegungen» gefällt worden, betonte die TKB-Sprecherin auf Anfrage von AWP.

Die TKB war nicht die einzige Kantonalbank, die in den letzten Jahren ihre Aktien der SNB abgestossen hatte. Ende 2018 führte das gar soweit, dass der Anteil der öffentlichen Hand erstmals unter 50% gefallen ist, wie es im «HaZ»-Bericht weiter hiess. Dies hatte die SNB in der Folge dazu veranlasst, mit einem Brief um die Treue der staatlichen Aktionäre zu werben.

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