Die fünf grössten Schweizer Städte konnten ihre touristische Performance und internationale Wettbewerbsfähigkeit in den vergangenen Jahren halten. Das zeigt der von Bak Economics (Basel) erhobene aktuelle Bak-Topindex. Er umfasst die Zeitspanne von 2013 bis 2018. Erfasst werden die drei Teilindizes Logiernächte (Gewichtung 20%), Auslastung der Hotelbetten (50%) und Ertragskraft bzw. Preis (30%). Den klar höchsten Gesamtwert erreicht mit 5,6 Punkten (Maximum 6), wie schon in den letzten Erhebungen, Barcelona, neu vor Florenz und Prag. Insgesamt werden fünfzehn Städte betrachtet: die fünf grössten Schweizer Städte sowie zehn internationale Städte, die mit den schweizerischen am besten vergleichbar sind. Die attraktivste Schweizer Stadt ist demnach Genf auf Rang neun, Zürich folgt auf Platz elf. Die Schweizer Städte konnten sich behaupten, obwohl die aus touristischer Sicht für die Schweiz schwierigen Jahre 2015/16 mit der Frankenaufwertung in die Berechnung eingehen. In den Jahren 2017/18 hat sich die touristische Nachfrage in den Schweizer Städten wieder sehr dynamisch entwickelt – auch eine Gegenreaktion auf die schwachen Vorjahre. Dieser Trend hat sich im ersten Semester 2019 fortgesetzt – Zahlen sind da nur für die Schweizer Städte erhältlich. In Zürich sind die Übernachtungen 4,1% gestiegen, in Lausanne 4%. Basel, Genf und Bern weisen einen geringeren Zuwachs auf.