Unternehmen / Industrie

Tornos hat das Schlimmste hinter sich

Analyse | Der Umsatz hat sich letztes Jahr halbiert, der Auftragseingang liegt unter dem Umsatz. Das signalisiert einen zähen Start ins 2021.

Der Drehmaschinenhersteller Tornos ist schon unter ungünstigen Bedingungen ins Coronajahr 2020 gestartet. Der Auftragsvorrat betrug damals bloss 34 Mio. Fr., ein Jahr zuvor waren es noch 101 Mio. Fr. gewesen. Der damals einsetzende Abschwung in der Automobilindustrie – einer wichtigen Kundengruppe – hatte sich bemerkbar gemacht.

Als dann im März der Corona-Lockdown kam, traf dies Tornos zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Die schon niedrige Auslastung sackte weiter ab, weil der Auftragseingang im gesamten ersten Halbjahr nur noch 43 Mio. Fr. (–44% zur Vorperiode) betrug, bei einem Umsatz von 56 Mio. Fr. Der Auftragsbestand per Mitte 2020 ging dadurch auf noch 20 Mio. Fr. zurück. Es resultierte ein Betriebsverlust von 13 Mio. Fr. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?