Märkte / Makro

Tränengas in Hongkong

Die Polizei warnt vor völligem Kollaps der Ordnung. Peking hält an harter Linie fest.

In der chinesischen, wirtschaftlich autonomen Sonderverwaltungsregion Hongkong kam es am Montag und Dienstag erstmals bei helllichtem Tag zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Dies geschah unweit der Börse und der Niederlassungen der grossen Finanzhäuser sowie in der Nähe von zahlreichen Luxusläden.

Die Sicherheitskräfte setzten an beiden Tagen Tränengas ein. Am Montagmorgen wurde in einem anderen Stadtteil ein Demonstrant von einem Polizisten angeschossen und dabei lebensgefährlich verletzt. An mehreren Universitäten gingen die Studenten auf die Barrikaden.

Der Handel an der Börse ging am Montag und Dienstag ungestört weiter. Doch der lokale Aktienindex reagierte auf die Eskalation mit deutlichen Abgaben. Der Hang Seng Index ging am Montag mit beinahe 3% im Minus aus dem Handel, konnte am Dienstag allerdings leicht zulegen.

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