Unternehmen / Rohstoffe

Transocean überrascht positiv

Analyse | Der Tiefseebohrkonzern hat sich im dritten Quartal 2013 in fast allen Belangen verbessert. Die Aktien werden wieder interessant, sind aber immer noch mit ziemlich viel Risiko behaftet.

Es scheint, als habe der Einstieg des US-Milliardärs und Aktionärsaktivisten Carl Icahn als bedeutender Anteilhaber an Transocean zu Beginn des Jahres das Unternehmen wachgerüttelt. Der Konzern hat nämlich zum ersten Mal seit langem wieder ein in fast allen Belangen überzeugendes Quartalsresultat abgeliefert. Die Aktien werden für Anleger, die mit dem Risiko eines ungewissen Ausgangs des Prozesses zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, in den Transocean verwickelt ist, leben können, wieder attraktiv.

Das Datenblatt, das der Schweizer Tiefseebohrkonzern mit amerikanischen Wurzeln für den Zeitraum Juli bis September 2013 vorgelegt hat, ist beeindruckend: Flottenauslastung verbessert (von 80% im Vorjahresquartal auf 83%), durchschnittliche Tagessätze für die Ausmietung der Flotte erhöht (+4,8% zur gleichen Vorjahresperiode) sowie Umsatz gesteigert (+4% auf 2,4 Mrd. $). Die Umsatzeffizienz sank zwar im Vergleich mit dem Vorjahresquartal leicht von 94,9% auf 94%, erholte sich aber deutlich vom Tief von 88% im ersten Vierteljahr 2013. Alle Zahlen lagen über den Erwartungen der Analysten.

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