Unternehmen / Schweiz

Trifork verschiebt Börsengang

Die Aufnahme des Softwarenherstellers an der Schweizer Börse wird wegen rechtlicher Unsicherheit vorerst verschoben. Trifork hätte kommenden Montag an der SIX aufgenommen werden sollen.

(AWP) Der Softwarehersteller Trifork verschiebt den für den kommenden Montag angesetzten Gang an die Schweizer Börse. Hintergrund ist die Nichtanerkennung der Börsenäquivalenz zwischen der EU und der Schweiz. Die Finma dürfte deshalb dem Unternehmen die Doppelkotierung in der Schweiz und in Dänemark untersagen.

Das Unternehmen sei von der Schweizer Börse SIX darüber informiert worden, dass die Finanzmarktaufsicht Finma möglicherweise die Verordnung über die «Anerkennung ausländischer Handelsplätze für den Handel mit Beteiligungspapieren von Gesellschaften mit Schweizer Sitz» aus dem Jahr 2018 anwenden wolle, teilte Trifork am Mittwochabend mit. Das führe zu rechtlicher Unsicherheit. Der Firmensitz der Trifork Gruppe ist in Schindellegi.

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