Unternehmen / Schweiz

Trifork kommt an die Börse

Der Softwarehersteller plant eine ambitiöse Doppelkotierung in Dänemark und der Schweiz.

Nun ist es offiziell. Der dänisch-schweizerische Softwarehersteller Trifork kommt an die Schweizer Börse. Wie das Unternehmen mit Sitz in Schindellegi am Dienstag bekanntgab, plant es eine Doppelkotierung an der Nasdaq in Kopenhagen und an der SIX. Der Zeitplan ist zwar noch nicht bekannt. Da durch das Dual Listing die Aktien aber auch in den Swiss Performance Index (SPI) aufgenommen werden, könnte Trifork das IPO bereits vor der Indexanpassung im Juli forcieren.

Grösster Aktionär von Trifork ist Jørn Larsen. Der Däne hat das Softwarehaus 1996 gegründet und es seither in ein international agierendes Unternehmen wachsen lassen. Heute kümmern sich rund 800 Mitarbeiter in den Kernmärkten Dänemark, Schweiz, Grossbritannien und Holland um Softwarelösungen, unter anderem in den Bereichen Fintech, Digital Health und Cybersicherheit. In Dänemark hat es Trifork jüngst mit der App «My Doctor», mit der Patienten und Ärzte über Video kommunizieren können, auf den Radar der Öffentlichkeit geschafft. Eine Million Mal ist die App im Staat mit 6 Mio. Einwohnern installiert worden. Mit dem doppelten Börsengang schlägt Larsen nun zwei Fliegen mit einer Klappe. «Das Dual Listing unterstützt nicht nur unsere Wachstumsambitionen in Dänemark und der Schweiz, wir erhöhen damit auch unsere Sichtbarkeit in den Märkten», sagt er auf Anfrage von «Finanz und Wirtschaft». Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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