Märkte / Immobilien

Trotz Zinswende steigen die Hyposätze im Ausland kaum

Immer mehr Notenbanken beabsichtigen, die geldpolitischen Zügel zu straffen. Gleichzeitig behalten sie die lokalen Immobilienmärkte im Auge.

Seit das Federal Reserve im Juni in Aussicht gestellt hat, dass es die Leitzinsen wohl bereits 2023 erstmals anhebt, haben auch andere Notenbanken eine Kursänderung signalisiert. Steigende Zinsen sind Gift für den Immobilienmarkt. Dort sollten die Pläne daher für Unsicherheit sorgen.

Ein Überblick der Entwicklung im Ausland zeigt indes, dass die Hypozinsen kaum reagieren. Die Notenbanken bereiten zwar die Zinswende vor, aber fast alle treffen gleichzeitig Vorkehrungen, damit dies keine allzu grossen Schäden an den lokalen Immobilienmärkten verursacht.

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Ungarns Zentralbank ragt heraus. Sie hat als erstes Institut in Europa im Juni den Leitzins angehoben, von 0,6 auf 0,9%. Kurz darauf hat sie einen Plan präsentiert, um direkt bei der Vergabe von Immobilien mitmischen zu können. Doch die Europäische Zentralbank hat die Kollegen zurückgepfiffen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?