Unternehmen / Industrie

Starrag vor längerer Durststrecke

Analyse | Kostensenkungen verhindern vorerst einen Verlust. Das zweite Halbjahr wird schwierig, doch zeigen sich in China erste Erholungsanzeichen.

Der Maschinenbauer Starrag wird durch die coronabedingte Rezession hart getroffen. Der Umsatz nahm im ersten Halbjahr 28% auf 155 Mio. Fr. ab, der Auftragseingang sackte gar 49% auf noch 89 Mio. Fr. ab und liegt nun deutlich unter dem Umsatzvolumen. Der noch immer hohe Auftragsbestand von 213 Mio. Fr. sichert aber immerhin eine gewisse Auslastung über die zweite Jahreshälfte hinaus.

Dass sich der Umsatz trotz hohem Arbeitsvorrat nicht besser entwickelt hat, ist auf die Einschränkungen im Zusammenhang mit dem coronabedingten Lockdown zurückzuführen. Das Bestellaufkommen ist gesunken, weil die Kunden wegen der Pandemie nur sehr zurückhaltend neue Anlagen anschaffen wollen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?