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Märkte / Makro

Trump bewegt Asiens Freihandelsgefüge

Falls sich die USA in die Isolation zurückziehen, steht China bereit. Die Lage ist jedoch angesichts verschiedener Handelsabkommen unübersichtlich.

Die globale Handelsordnung ist nicht erst mit dem Sieg von Donald Trump in den US-Präsidentschaftswahlen in Frage gestellt worden. Seit Jahren schon wird die Liberalisierung des weltweiten Güterverkehrs nicht mehr in erster Linie im Rahmen der umfassenden Welthandelsorganisation (WTO) vorangetrieben, die auf Klarheit pocht, sondern von einzelnen Nationen, die komplexe bilaterale Freihandelsabkommen abschliessen oder sich zu noch komplexeren multilateralen Handelsblöcken zusammenschliessen.

In Asien, das sein rasantes Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte den boomenden Exporten verdankt, sprechen Beobachter denn auch zu Recht von Verträgen, die vollen Nudelschüsseln gleichen.  Ein gutes Beispiel ist die zwölf Staaten umfassende transpazifische Partnerschaft (Trans-Pacific Partnership, TPP). Das von der Administration von Präsident Barack Obama vorangetriebene, aber bisher noch nicht in Kraft getretene Abkommen schliesst China ausdrücklich aus.

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