Märkte / Makro 18:01 - 22.11.2016

Trump bewegt Asiens Freihandelsgefüge

Falls sich die USA in die Isolation zurückziehen, steht China bereit. Die Lage ist jedoch angesichts verschiedener Handelsabkommen unübersichtlich.
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Porträt des US-Präsidenten Donald Trump.
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Lizenz: Public domain

Donald John Trump [ˈdɒnəld d͡ʒɒn tɹʌmp] (* 14. Juni 1946 in Queens, New York City) ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Vor seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 war er ein Unternehmer.

Von 1971 bis 2017 war Trump CEO des Mischkonzerns Trump Organization. In der Immobilien- und Unterhaltungsbranche baute er laut unabhängigen Schätzungen ein Milliardenvermögen auf und machte seinen Namen „Trump“ zu einer Marke. Mit Fernsehsendungen wie The Apprentice wurde er zu einer der bekanntesten Personen in den Vereinigten Staaten.

Trump hat verschiedene Parteien unterstützt und ist seit 2009 als Republikaner registriert. Als deren Kandidat gewann er die Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 gegen Hillary Clinton. Trump hatte als erster US-Präsident zuvor weder ein politisches Amt noch einen militärischen Rang inne und das höchste Lebensalter bei Amtsantritt ...

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http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump

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Asean
Association of Southeast Asian Nations. Internationale Organisation südostasiatischer Staaten, die allerdings weit weniger integriert ist und deren Führungsorgane weit geringere Kompetenzen besitzen als die EU. Mitglieder sind: Brunei, Burma, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Freihandelszone
Integrationsform, bei der Zölle und andere Handelsschranken zwischen den Mitgliedern abgeschafft werden, jedoch ohne gemeinsame Zölle oder freien Verkehr der Produktionsfaktoren (vgl. Binnenmarkt ) gegenüber Nichtmitgliedern.

Die globale Handelsordnung ist nicht erst mit dem Sieg von Donald Trump in den US-Präsidentschaftswahlen in Frage gestellt worden. Seit Jahren schon wird die Liberalisierung des weltweiten Güterverkehrs nicht mehr in erster Linie im Rahmen der umfassenden Welthandelsorganisation (WTO) vorangetrieben, die auf Klarheit pocht, sondern von einzelnen Nationen, die komplexe bilaterale Freihandelsabkommen abschliessen oder sich zu noch komplexeren multilateralen Handelsblöcken zusammenschliessen.

In Asien, das sein rasantes Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte den boomenden Exporten verdankt, sprechen Beobachter denn auch zu Recht von Verträgen, die vollen Nudelschüsseln gleichen.  Ein gutes Beispiel ist die zwölf Staaten umfassende transpazifische Partnerschaft (Trans-Pacific Partnership, TPP). Das von der Administration von Präsident Barack Obama vorangetriebene, aber bisher noch nicht in Kraft getretene Abkommen schliesst China ausdrücklich aus.

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