Märkte / Aktien

Tuchman: «Das Parkett ist immer noch magisch»

Peter Tuchman, Börsenhändler an der NYSE, hat in über drei Dekaden an Wallstreet viele Hochs und Tiefs erlebt. Der Handelsraum fasziniert ihn immer noch.

Peter Tuchman ist das Gesicht der Wallstreet. Oder zumindest der am meisten fotografierte Trader der New York Stock Exchange (NYSE). Seine Grimassen zeigen, wie es um den amerikanischen Aktienmarkt steht. Mit Kursen nahe Rekordhoch hat er derzeit wenig Grund zur Sorge. Von der Panik während des Absturzes an Wallstreet vor einem Jahr ist in seinem Gesicht nicht mehr viel zu sehen. Und doch hat die Pandemie auch bei ihm Spuren hinterlassen.

Herr Tuchman, in Ihren 35 Jahren an ­Wallstreet haben Sie schon viele Krisen ­erlebt. Wie beurteilen Sie die von der ­Pandemie ausgelöste Krise?
Sie ist in vielerlei Hinsicht anders. Es ist eine Gesundheitskrise, die auf eine Wirtschaftskrise und die wiederum auf eine ­Finanzmarktkrise trifft. Zudem ist sie global. Meist sind Krisen geografisch beschränkt. Noch nie zuvor hat eine Krise ­jeden Menschen auf der Welt, jede Wirtschaft und jeden Finanzmarkt betroffen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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