Unternehmen / Finanz

Türenschliessen bei Credit Suisse

Analyse | Die Grossbank will ein Viertel der Filialen schliessen und in die Digitalisierung investieren. Ob sie so wie geplant Kunden dazugewinnt, ist fraglich.

Credit Suisse macht mit dem angekündigten Abbau ernst. In der Schweiz will die Grossbank jede vierte Filiale schliessen, Kosten einsparen und das digitale Angebot ausbauen. Schweiz-Chef André Helfenstein will so neue Kunden anziehen, Ertrag und Gewinn steigern. Hinter den Vorhaben stehen jedoch Fragezeichen.

Die Coronakrise habe laut Helfenstein die Entwicklung der vergangenen Jahre beschleunigt: Immer mehr Kunden nutzen verstärkt Online- und Mobile-Banking. Immer weniger gehen in die Filiale. Das CS-Standortnetz soll daher von 146 Standorten auf 109 sinken. CS-CEO Thomas Gottstein, der bis Anfang Jahr noch das Schweizgeschäft leitete, sprach im Juli von der Schliessung von 20% der Standorte. Jetzt sollen es 25% werden. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?