Unternehmen / Finanz

UBS bekräftigt Dividende unter Vorbehalt

Die Grossbank hält an der Ausschüttung von 0.73 $ pro Aktie fest. Sie behält sich aber ausdrücklich kurzfristige Änderungen vor.

(AWP/MH) Trotz eines Appells der Finanzmarktaufsichtsbehörde Finma, die Dividendenzahlungen und die Boni für 2019 zu überdenken, hält die Grossbank an der Ausschüttung einer Dividende von 73 Cent je Aktie fest, ebenso an den Boni. Allerdings macht sie auf der Einladung zur GV, die heute veröffentlicht wurde, einen mit roter Farbe hinterlegten, aber nicht näher ausgeführten Vorbehalt: «Wir behalten uns vor, aufgrund der aktuellen Entwicklungen kurzfristig weitere Massnahmen zu treffen.»

Die Dividende war war im Januar, Wochen vor Ausbruch der Coronakrise, festgelegt worden. An der Generalversammlung vom 29. April dürfen die Anteilseigner nicht physisch teilnehmen, wie die Gesellschaft am Montag mitgeteilt hat. Die Bank ruft ihre Aktionäre nämlich dazu auf, ihre Stimme dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu erteilen. Die Veranstaltung werde dann im Internet auf Englisch und Deutsch übertragen, hiess es in dem Communiqué weiter.

An der Veranstaltung wird es voraussichtlich auch zu einer Veränderung im Verwaltungsrat der Bank kommen. So seien Nathalie Rachou und Mark Hughes zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen. David Sidwell, Isabelle Romy und Robert Scully stünden hingegen nicht mehr zur Wiederwahl.

Dividende von 0.73 $ pro Aktie

Die geplante ordentliche Dividende für das Geschäftsjahr 2019, an der der Verwaltungsrat der Bank festhält, soll 0.73 $ pro Aktie in bar betragen, wie UBS (UBSG 11.22 2.65%) den bereits früher kommunzierten Vorschlag bestätigt hat.

Die komplette Historie zu UBS finden Sie hier. »