Unternehmen / Finanz

UBS erleidet juristische Niederlage

Die Klage der Grossbank gegen die Leipziger Wasserwerke ist endgültig abgewiesen worden. Es wird in dem Fall um geplatzte Geschäfte mit Kreditversicherungen keine weitere Berufung zugelassen.

(AWP) Ein Rechtsstreit um rund 500 Mio. € zwischen den Leipziger Wasserwerken (KWL) und der Grossbank UBS ist endgültig zugunsten von Leipzig entschieden. Das höchste britische Gericht, der Supreme Court, wies am Dienstag einen Antrag von UBS ab, in dem Fall nochmals eine Berufung zuzulassen. Dieser Antrag werfe «keine Rechtsfrage von allgemeiner, öffentlicher Bedeutung» auf, teilte eine Sprecherin des Gerichts auf Anfrage in London mit. Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» (online) über die Entscheidung berichtet.

Bei der Klage der UBS ging es um geplatzte Geschäfte mit Kreditversicherungen. Dafür verlangte die Bank von den kommunalen Wasserwerken eine Haftung über rund 350 Mio. €. Zusammen mit Zinsen, Währungsschwankungen und Prozesskosten standen für Leipzig etwa 500 Mio. € auf dem Spiel.

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