Unternehmen / Finanz

UBS-Aktionäre verweigern Entlastung

An der GV der Grossbank kommt es zum Misstrauensvotum gegen die Spitze. Der Vergütungsbericht wird indes durchgewinkt.

(AWP) Die UBS-Spitze hat von ihren Aktionärinnen und Aktionären einen Schuss vor den Bug erhalten. Die Inhaber der grössten Schweizer Bank haben dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 verweigert. Die Lohntraktanden wurden zwar klar durchgewinkt, zum Teil waren die JA-Anteile aber etwas tiefer als im Vorjahr.

UBS-Präsident Axel Weber zeigte sich enttäuscht von der Verweigerung der Décharge. «Wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie nicht alle unsere Anträge angenommen haben», sagte er den Aktionären zum Abschluss der Generalversammlung. «Wir werden das ernst nehmen und die betreffenden Traktanden im Verwaltungsrat thematisieren.»

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