Unternehmen / Finanz

UBS greift französisches Gericht nach Schuldspruch frontal an

Die Schweizer Grossbank hat das Urteil angefochten und sieht in der Entscheidung der französischen Richter «schwere Fehler».

(AWP/VA) Nach dem Schuldspruch und der Milliardenbusse eines französischen Gerichts gegen UBS greift die Schweizer Grossbank die französischen Gerichtsbehörden frontal an. In einer Stellungnahme vom Donnerstag bezeichnet sie das Pariser Urteil als «oberflächlich, inkonsistent und widersprüchlich». Es sei von «keinerlei konkreten Belegen» untermauert.

In einer Telefonkonferenz für die Medien am Nachmittag machten die französischen Anwälte der UBS, Denis Chemla und Jean Veil, im Beisein des Rechtschefs der Grossbank, Markus Diethelm, ihrem Unmut Luft. Es sei eine «verrückte», «unfaire», «abnormale» Situation. Kein einziges ihrer vorgebrachten Argumente sei berücksichtigt worden. Die Vermutung liege nahe, dass es sich um ein «politisches Urteil» handle und die französische Justiz in der Schweizer Bank UBS, die bereits in den USA drangenommen wurde, ein perfektes Opfer gefunden habe.

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