Unternehmen / Finanz

UBS ist eine Dividendenperle geworden

Weniger Gewinn, aber mehr Dividende: Die grösste Schweizer Bank beeindruckt weder mit Wachstum noch mit Kostenkontrolle.

Nächste Woche präsentiert UBS-Konzernchef Sergio Ermotti die Geschäftszahlen für 2019. Zu erwarten sind im Durchschnitt ein gegenüber dem Vorjahr rückläufiger Gesamtertrag, weniger Vorsteuergewinn und ein tieferes Konzernergebnis. Interessieren wird jedoch vor allem die Dividende. Denn sie dürfte von heute 70 auf 72 oder 73 Rappen je Aktie steigen.

Man kann argumentieren, dass ein Unternehmen, das unter Buchwert notiert, eher Aktien zurückkaufen sollte, statt eine hohe Dividende auszuschütten. Bei den UBS-Papieren, die an der Börse 20% unter dem Buchwert gehandelt werden, ist die Frage besonders berechtigt. Die Antwort der UBS: «Die Bestandteile des gesamten Kapitalertrags sind einerseits eine Basisdividende, die wir im Laufe der Zeit stetig erhöhen möchten, sowie weitere Formen der Kapitalrendite.» UBS arbeitet mit beiden Instrumenten.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.