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UBS entkommt in Hongkong wohl einer Suspendierung

Die Grossbank ist wegen ihres Fehlverhaltens bei Börsengängen einen Vergleich mit den Aufsichtsbehörden eingegangen.

(AWP) Die Grossbank UBS (UBSG 12.485 2.13%) kommt in Hongkong offenbar um eine Suspendierung bei Börsengängen herum. Das Institut habe mit den dortigen Aufsichtsbehörden einen Vergleich abgeschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die UBS wollte auf Anfrage von «Finanz und Wirtschaft» die Nachricht allerdings nicht kommentieren.

Der UBS und der britischen Standard Chartered (STAN 617.8 1.33%) war von der Aufsichtsbehörde Fehlverhalten bei Börsengängen von Firmen in Hongkong vorgeworfen und eine 18 Monate dauernde Suspendierung von Börsengängen angedroht worden. Die beiden Institute waren 2009 Leadbanken beim Börsengang der Firma Chinese Forestry, die nach dem IPO aber unterging.

Am (heutigen) Montag hätte die UBS gemäss dem Agentur-Bericht für ein Berufungsverfahren in Honkong erscheinen müssen. In einem separaten Verfahren sei nun aber ein Vergleich ausgehandelt worden, hiess es weiter. Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gemacht werden.

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