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Märkte / Makro

UBS-Konsumindikator sinkt im November

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich im November vergleichsweise leicht eingetrübt. Die Werte der Vormonate wurden allerdings deutlich nach oben revidiert.

(AWP) Der UBS-Konsumindikator ist im November leicht gesunken. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Indikator um 0,01 auf 1,67 Indexpunkte. Die Werte der vorangegangenen Monate wurden allerdings deutlich nach oben korrigiert: So liegt der Wert für Oktober neu bei 1,68 Punkten nach zuvor 1,54 Punkten. Die Anpassungen basierten auf einem überraschend starken Wachstum der Logiernächte im Sommer, teilt die Grossbank am Mittwoch mit.

Die Neuimmatrikulationen von Fahrzeugen lagen mit einem Plus von 1,3% leicht unter dem durchschnittlichen Niveau der letzten Monate. Im November habe der UBS-Konsumindikator mit 1,67 Punkten dennoch über dem langjährigen Schnitt gelegen und deute auf ein solides Konsumwachstum im Jahr 2018 hin. Dank einer soliden Konjunkturentwicklung dürfte der Privatkonsum trotz anziehender Inflation weiter zunehmen, heisst es.

Konkret rechnet das UBS (UBSG 18.95 1.61%) Chief Investment Office Wealth Management für 2018 mit einem Konsumwachstum von 1,3%. Das solide Wirtschaftswachstum und das leicht steigende Beschäftigungsniveau dürften den privaten Konsum weiterhin unterstützen, während hingegen die steigende Inflation die reale Lohnentwicklung und somit das Wachstum des privaten Konsums beeinträchtigt. Zudem lag das Beschäftigungswachstum mit 0,5% im dritten Quartal immer noch unter dem langjährigen Schnitt von 1,1%, schreiben die UBS-Experten.

Der Konsumindikator zeigt mit einem Vorlauf von einem bis drei Monaten auf die offiziellen Zahlen die Entwicklung des Privatkonsums in der Schweiz an. Dieser ist mit einem Anteil von gut 50% die mit Abstand wichtigste Komponente des Schweizer Bruttoinlandprodukts. Berechnet wird der Vorlaufindikator aus sechs konsumnahen Komponenten.