Unternehmen / Finanz

UBS kurz vor Einigung mit Italien

Die Grossbank steht offenbar kurz vor der Beilegung eines Steuerhinterziehungsverfahrens mit Italien in Höhe von rund 100 Mio. €.

(AWP//Reuters/BB) Die UBS (UBSG 10.44 1.36%) steht offenbar kurz vor einer Einigung mit den italienischen Behörden in Sachen Steuerstreit. Die UBS soll sich im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Beihilfe zur Steuervermeidung mit den Behörden auf eine Zahlung von rund 100 Mio. € geeinigt haben, heisst es in einem Artikel der Nachrichtenagentur «Bloomberg». Diese beruft sich dabei auf mit der Sache vertraute Kreise.

Eine Einigung könnte gemäss der Agentur in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Die UBS wollte den Artikel gegenüber FuW nicht kommentieren.

Mit einem solchen Schritt könnte die UBS einen weiteren Steuerfall abschließen. Die Bank hat sich mit den amerikanischen und deutschen Steuerbehörden geeinigt. Allerdings läuft gegen die UBS ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Frankreich, in dem die Bank in erster Instanz zu einer Buße von 4,5 Mrd. € verurteilt wurde. In Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Mannheim zudem eine Geldbuße von 83 Mio. € gegen die Deutschland-Tochter der UBS beantragt. Auch hier geht es um den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

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