Unternehmen / Finanz

UBS muss auch in Zukunft überraschen

Analyse | Bankchef Sergio Ermotti tritt mit einem seltenen Glanzergebnis ab. Das muss zum Normalzustand werden, wenn die Aktie einen Kauf wert sein soll.

Sergio Ermotti tritt mit einem Feuerwerk ab. Zum letzten Mal legte am Dienstag der UBS-Chef, der Ende Monat an Ralph Hamers übergeben wird, Zahlen für ein drittes Quartal vor. Mit Aussergewöhnlichem wurde gerechnet. Dass es der stärkste Drittquartalsgewinn seit zehn Jahren werden würde, über eine halbe Milliarde Dollar höher als erwartet, überraschte dagegen. Den Aktien sollte Leistung und Kapitalkraft der Bank nun eigentlich Schub verleihen. Doch für eine Kaufempfehlung fehlt etwas.

Rund 2,1 Mrd. $ lieferte UBS unterm Strich. Wie erwartet polsterte ein Sondererlös von 631 Mio. $ durch den Verkauf der Plattform Fondcenter, verbucht im Asset Management, das Ergebnis. Doch zur unverhofften Verdoppelung des Gewinns im Vergleich zu 2019 trugen im Coronajahr zwei Effekte bei, die der Markt unterschätzt hatte. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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