Unternehmen / Finanz

UBS muss auch über 2020 hinaus glänzen

Analyse | Dank hochaktiver Finanzmärkte präsentiert die Grossbank das beste Ergebnis seit zehn Jahren. Jetzt kommt es auf die Strategie des neuen Chefs an.

Es war der erste öffentliche Auftritt des neuen UBS-Chefs Ralph Hamers seit seiner Berufung im vergangenen Jahr. Und er konnte gleich ein Glanzresultat präsentieren. Mit einem Ertrag von 32,4 Mrd. $ und einem Gewinn von 6,6 Mrd. $ liefert die Bank das beste Jahresergebnis seit 2010 (vgl. Tabelle). Doch die Feierlaune wird getrübt durch die Strafuntersuchung der niederländischen Staatsanwaltschaft gegen Hamers, die ein Haager Gericht im Dezember angeordnet hatte. Hamers’ persönliche Verantwortung im grössten Geldwäschereifall des Landes während seiner Zeit als CEO der Grossbank ING soll untersucht werden.      Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Aloys K. Osterwalder 26.01.2021 - 10:59
Die Ankündigung der UBS, die Dividende trotz sehr gutem Ergebnis zu stutzen und ein riesiges Aktienrückkaufprogramm für die nächsten Jahre einzuleiten, erweckt sehr zwiespältige Gefühle. Ich frage mich: Wem ausser dem interessierten UBS-Management nützen Aktienrückkaufprogramme? Welchen Stellenwert haben Dividendenzahlungen in den Augen des UBS-Management? Weshalb soll ich als kleiner Aktionär noch UBS-Aktien zeichnen, wenn Dividenden willkürlich gestutzt oder gar gestrichen… Weiterlesen »