Unternehmen / Finanz

UBS zu Busse von 3,7 Mrd. € verdonnert

Ein französisches Gericht hat die Schweizer Grossbank der Geldwäscherei und der Beihilfe zu Steuerhinterziehung für schuldig befunden.

(AWP) Ein Gericht in Paris hat am Mittwoch die Grossbank UBS zu einer Rekordbusse verdonnert. Verurteilt wurde die Bank wegen Geldwäscherei und Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Die UBS will gegen das Urteil Rekurs einlegen.

Die grösste Schweizer Bank wurde vom Gericht in Paris schuldig gesprochen und muss eine Busse von 3,7 Mrd. € bezahlen. Das ist die höchste Busse, die die französische Justiz je für Steuerhinterziehung ausgesprochen hat.

Die französische UBS-Tochter wurde für die obigen Vergehen ebenfalls schuldig gesprochen und wurde zu einer Busse von 15 Mio. € verurteilt. Das Gericht sprach von einem «aussergewöhnlich schweren» Vergehen der Bank.

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Leser-Kommentare

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Peter Martin Wigant 20.02.2019 - 23:31

Liebe FuW,
Wundert dieses Urteil jemanden? Wohl kaum! Wenn Grössenwahn zum Ratgeber der Firmenpolitik wird, kommt es halt so. Spätestens nach den ersten Sperrfeuern der US Justiz hätte die UBS ihre “Aquisitionspolitik” in Frankreich ändern können. Aber nein, bis 2014 wurde munter weiter gewurstelt.
PW