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UBS-Schweiz-CEO umschifft CS-Spekulationen

In einem Interview bezieht Sabine Keller-Busse zu einer möglichen Übernahme der Credit Suisse nicht wirklich Stellung.

(AWP) Sabine Keller-Busse, Chefin der UBS (UBSG 15.29 -0.65%) Schweiz, sieht ihre Bank gut aufgestellt. Gefragt nach den Spekulationen um eine mögliche Übernahme der Credit Suisse (CSGN 5.42 +0.07%) durch die UBS, sagte sie in einem Interview mit der «SonntagsZeitung»: «Spekuliert wird immer viel. Im Ernst, wir sind gut aufgestellt und konzentrieren uns auf unsere Kunden und darauf, uns stets zu verbessern.»

Und zur Frage, ob sie der Chefposten bei der UBS reizen würde, meinte sie: «Ich habe nie von mir aus nach dem nächsten Schritt gesucht und konnte immer spannende Aufgaben übernehmen. Eigentlich wollte ich ja nie Bankerin werden, heute bin ich Bankerin.»

«Als grösste Universalbank der Schweiz wachsen wir automatisch mit dem Wirtschaftswachstum mit. Aber wir wollen mehr und zum Beispiel neue, junge Kunden gewinnen und diese begleiten», sagte sie zur Frage nach den Wachstumsplänen der Bank. «Auch beim Firmenkundengeschäft hinken wir hinterher. Aber ich bin froh, dass wir hier bereits sehr gut am Aufholen sind. Und in der Vorsorgeberatung sind wir sehr ambitiös unterwegs.»

Ob eine Streichung der Strafzinsen in Sichtweite sei: «Das hängt vom Markt ab. (…) Ich glaube, wenn der Leitzins wieder steigt, dann wird auch der Markt spielen, und die Zinsen für die Sparer werden auch wieder anziehen.»