Märkte / Immobilien

Am Immobilienmarkt steigt die Gefahr einer Korrektur

Trotz abgeschwächter Dynamik hat die Bewertung von Eigenheimen in der Schweiz einen Höchststand erreicht, stellt eine UBS-Studie fest. Auch bei Geschäftsliegenschaften droht eine baldige Wende.

(AWP) Am Schweizer Immobilienmarkt hat sich die Gefahr einer Korrektur vergrössert. Trotz abgeschwächter Dynamik haben die Bewertungen auf dem Eigenheimmarkt einen Höchststand erreicht. Das Gefahrenpotenzial einer Korrektur ist damit weiter gestiegen, ist ein Fazit aus der am (heutigen) Dienstag präsentierten Studie «UBS Real Estate Focus 2014». Auch den Preisen von Geschäftsflächen drohe eine baldige Trendumkehr, heisst es weiter. Börsenkotierte Immobilien haben bereits ins Negative gedreht.

Das durchschnittliche Preiswachstum bei Wohnimmobilien war 2013 gemäss der UBS leicht rückläufig. Der Grund dafür sei die Entwicklung der Eigentumswohnungen gewesen, die im Zehnjahresvergleich mit einem Anstieg von 3,5% unterdurchschnittlich zugelegt hätten. Einfamilienhäuser hingegen verteuerten sich 2013 mit 4,5% etwas stärker als im Vorjahr. Der insgesamt verlangsamte Preisanstieg sei begünstigt durch eine Verdoppelung der Langfristzinsen, die Einführung des antizyklischen Kapitalpuffers sowie härtere Mindeststandards bei der Hypothekarvergabe, heisst es dazu. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?