Unternehmen / Finanz

UBS will Stagnation überwinden

Analyse | Chefs der Vermögensverwaltung regionalisieren das Geschäft und bauen bis zu 500 Stellen ab. Der Erfolg ist ungewiss.

UBS hat ein Problem. Ihre Paradedisziplin, die weltweite Vermögensverwaltung (Global Wealth Management, GWM), kommt kaum vom Fleck. Dass sich etwas ändern muss, weiss GWM-Co-Leiter Iqbal Khan, der 2019 von Credit Suisse (CS) kam. «Als grösste Vermögensverwalterin der Welt haben wir ein riesiges Wachstumspotenzial», sagt Khan zu FuW. Und sein Co-Leiter Tom Naratil ergänzt: «Es geht darum, wie wir unsere einzigartige Position ausbauen können.» Das war der Auftrag von UBS-CEO Sergio Ermotti an das Duo. Am Dienstag hat es seine Pläne präsentiert.

Khan und Naratil geben zum einen den einzelnen Geschäftsregionen im GWM mehr Entscheidungshoheit und Verantwortlichkeiten. Bereits CS hat bei ihrer Restrukturierung auf Regionalisierung gesetzt. Die grösste Veränderung erfährt die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Sie wird dreigeteilt in Europe (EU), Central and Eastern Europe (CEE) und Middle East and Africa (MEA).

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