Unternehmen / Finanz

UBS steht mit dem Rücken zur Wand

Die Grossbank wurde in Frankreich zu einer Milliardenbusse verurteilt. FuW gibt die wichtigsten Antworten auf die nun drängendsten Fragen.

Valentin Ade und Monica Hegglin

UBS wurde am Mittwoch wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Paris verurteilt. Das Gericht hat eine Busse von total über 4,5 Mrd. €, die höchste je in Frankreich ausgesprochene, verhängt. Das ist für die Bank und die Aktionäre nun wichtig.

Was macht UBS jetzt?
UBS hat das Urteil sofort angefochten und zieht es an die nächste Instanz, das Berufungsgericht, weiter. Das Urteil wird somit zunächst ausgesetzt, die Busse muss vorläufig nicht gezahlt werden. UBS-Chef Sergio Ermotti liess bereits am Mittwoch in einer bankinternen E-Mail verlauten: «Die gegen uns erhobenen Vorwürfe haben keine Grundlage.» Im Verfahren seien keine neuen Beweise vorgelegt worden.

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