Unternehmen / Finanz

UBS muss sich nach schlechtem Jahresstart strecken

Analyse | Die Grossbank liefert ein tieferes Quartalsergebnis und ist jetzt auf ein besseres Marktumfeld angewiesen.

Tiefstapeln, um dann nicht derart tief zu liefern. Das hat UBS in den vergangenen Wochen getan. Das erste Quartal ist nun zwar nicht das «schlimmste Erstquartal der jüngsten Geschichte», wie UBS-CEO Sergio Ermotti angekündigt hatte. Mit einem Ertrag von 7,2 Mrd. $ (–11,6%) und einem Gewinn von 1,1 Mrd. $ (–27,1%) liegt die Grossbank dennoch deutlich unter dem starken ersten Quartal 2018. Erwartet wurden ein Ertrag von knapp 7 Mrd. $ und ein Gewinn von rund 900 Mio. $.

Die beiden Kernbereiche der Bank, die Vermögensverwaltung und das Investment Banking, erfuhren einen herben Dämpfer. Im Geschäft mit reichen Privatkunden (Global Wealth Management) brach der Ertrag wie bereits von Ermotti prognostiziert 9% ein, der Vorsteuergewinn fiel 22% schwächer aus als im Vorjahreszeitraum. Die Nettomarge schrumpfte von 18 auf 15%.

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