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UBS umwirbt US-Investmenthäuser als Grossaktionäre

Laut «Financial Times» sollen US-Investmentgesellschaften dazu bewogen werden, ihren Anteil an UBS zu erhöhen.

(AWP) Die UBS-Führung hat sich laut einem Medienbericht in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von einflussreichen US-Fondsmanagern getroffen. Der neue Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher und CEO Ralph Hamers wollen die US-Investmentgesellschaften dazu zu bewegen, ihre Anteile an der Bank zu erhöhen, berichtet die «Financial Times» unter Berufung auf Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind.

Bei den von der UBS (UBSG 15.63 +0.51%) angegangenen Investoren soll es sich um US-Schwergewichte wie Capital Group, T Rowe Price, Wellington und Fidelity handeln. Sie sollen laut dem Bericht vor allem davon überzeugt werden, dass es sich bei der UBS um eine globale Bank und nicht um eine europäische Institution handelt.

Der Verwaltungsrat sei nämlich frustriert darüber, dass der weltgrösste Vermögensverwalter mit einem Abschlag gegenüber den Wall-Street-Banken gehandelt werde. Und er sei der Ansicht, dass die Marktkapitalisierung das Doppelte des Buchwerts betragen könnte, sagten mit den Überlegungen vertraute Personen der «Financial Times».

Die UBS lehnte gegenüber der Zeitung eine Stellungnahme ab.

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