Unternehmen / Finanz

UBS und Credit Suisse sind Bussenmaschinen

Der US-Steuerstreit ist bald beendet. Doch die Rechtsfälle vor allem der Grossbanken sind noch immer zahlreich. Strafzahlungen werden weiter fliessen.

Der US-Steuerstreit steht nach über zehn Jahren vor dem Ende. Am Freitag hat sich die Bank Hapoalim für ihre Schweizer Tochter mit den ­US-Behörden geeinigt. Die grösste Bank Israels bekennt sich gegenüber dem US-­Justizdepartement (DoJ) der Hilfe zur Steuerhinterziehung schuldig und zahlt 780 Mio. $. Es ist die zweithöchste Busse in einem Verfahren, das fast den ganzen Bankenplatz erfasste und in dem bisher 94 Banken insgesamt 7,5 Mrd. $ über den Atlantik überwiesen haben.

Nun warten noch die Privatbanken Pictet und Rahn+Bodmer. Angesichts des Tempos, das in den vergangenen Monaten ins Verfahren gekommen ist, könnten beide bald abschliessen – auch wenn Bussenzahlungen gerade in diesem Jahr zur Unzeit kommen. Laut der Unternehmensberatung Kearney sollen aufgrund der Coronakrise 2020 die Einnahmen der europäischen Banken im Schnitt 20% sinken. Jede achte Bank werde Verlust schreiben.

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