Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Finanzkrise: 10 Jahre danach
Märkte

UBS und CS noch im Schatten der Krise

Die Grossbanken haben ihre Bilanzen verkleinert und die Geschäftsstrategien angepasst. Die Profitabilität aber ist nicht zurückgekommen.

Am 16. Oktober 2008 geschieht Historisches: UBS muss vom Bund und von der Schweizerischen Nationalbank gerettet werden. Sie hat sich mit US-Hypothekarpapieren verspekuliert. Inzwischen ist vieles passiert. Die Regulatoren sind mit dem Umbau von UBS und Credit Suisse zufrieden, die Aktionäre weniger. Die FuW rekapituliert die letzten zehn Jahre der beiden Grossbanken.

Wieso wurden UBS und Credit Suisse in die Finanzkrise hineingezogen?
UBS und Credit Suisse waren in den USA im Markt für hypothekarisch besicherte Wertpapiere aktiv, als er zusammenbrach und ein komplexes System von kaskadenartiger Verschuldung und ungenügender Risikokontrolle offenlegte. Beide Banken handelten mit und investierten in minderwertige Papiere (Subprime), die sich als toxisch erweisen sollten. In der Subprime-Krise misstrauten sich die Banken plötzlich gegenseitig, weshalb der Interbankenmarkt weltweit praktisch zum Erliegen kam und Liquidität knapp wurde.

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