Unternehmen / Finanz

UBS stabil, aber nicht brillant

Analyse | Die Grossbank zeigt in der Krise ihre Stärken. Die Aktie drängt sich im derzeitigen Umfeld dennoch nicht auf.

Die grösste Bank der Schweiz beweist erneut ihr robustes Geschäftsmodell und hat am Dienstag positiv mit den Geschäftszahlen für das zweite Quartal überrascht. Die Vorjahresdividende von 73 Cent ist mit einem verwässerten Gewinn pro Aktie von 0.76 $ nach dem ersten Halbjahr bereits verdient. Von dieser Seite her dürfte die Ausschüttung der zweiten Hälfte der Dividende für 2019 im vierten Quartal dieses Jahres gesichert sein, wie UBS-CEO Sergio Ermotti an der Präsentation der Ergebnisse am Dienstag sagte.

In Zukunft müssen sich die Aktionäre allerdings wohl auf eine geringere Bar­ausschüttung einstellen. Wie Ermotti mitteilte, werde die Rückführung von Kapital an die Aktionäre zwar nicht sinken, ­allerdings wie bei der US-Konkurrenz stärker über Aktienrückkäufe stattfinden. Diese könnten laut Ermotti bereits im vierten Quartal wieder aufgenommen werden.  Der Analystenkonsens ging bereits zuvor für 2020 von einer tieferen ­Dividende von 0.55 $ pro Titel aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?